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Getunnelt wird ab sofort nicht mehr nur beim Dienstsport, sondern auch bei der Unfallrettung. Das ist nur eine Erkenntnis, die die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Haßfurt aus mehreren Schulungen zur technischen Hilfeleistung ziehen konnten. Unter Anleitung eines externen Ausbilders wurden in den vergangenen Monaten verschiedene moderne Techniken zur Rettung nach einem Verkehrsunfall praxisnah erprobt.

Am Wochenende vom 25. bis zum 27. Oktober hatten 14 Mitglieder der Haßfurter Jugendfeuerwehr im Rahmen des mittlerweile sechsten Berufsfeuerwehrtages Gelegenheit, in den Alltag eines Berufsfeuerwehrmanns bzw. einer Berufsfeuerwehrfrau hinein zu schnuppern. Vom Großbrand bis hin zum Verkehrsunfall hatten die Jugendlichen und ihre Betreuer eine Vielzahl verschiedener simulierter Einsätze zu bewältigen.

 

Wie bei einer echten Berufsfeuerwehr (BF) wurde am Freitagnachmittag zu Dienstbeginn der Dienstplan für die kommenden 24 Stunden vorgestellt. Die Jugendlichen wurden in zwei 12-Stunden-Schichten auf die verschiedenen Einsatzfahrzeuge eingeteilt. Schon wenige Stunden später mussten diese für den ersten Einsatz besetzt werden. Gemeldet wurde die Verschmutzung eines Baches mit Öl. Das Öl (dargestellt durch Sägespäne) musste mithilfe einer Ölsperre aufgefangen und abgeschöpft werden. Nach einem Brandmeldealarm, der sich jedoch als Fehlalarm entpuppte, hatten sich die Jugendlichen schließlich ihre Nachtruhe verdient. Diese wurde jedoch gegen 02:00 Uhr durch den nächsten Alarm jäh unterbrochen. Ein Flugzeug sollte im Bereich der Biogasanlage abgestürzt sein. Nach einer aufwändigen Suchaktion konnte das Fluggerät inklusive Piloten unversehrt aufgefunden werden. Glücklicherweise handelte es sich lediglich um ein unsanft gelandetes Modellflugzeug.

Nach der nun etwas verkürzten Nachtruhe ging es am folgenden Samstag weiter mit gleich zwei Großeinsätzen. Am Vormittag musste zunächst ein Verkehrsunfall gemeistert werden. Während sich hier eine Gruppe um die Befreiung des eingeklemmten Fahrers eines PKW kümmerte, musste eine weitere Gruppe den aus dem Fahrzeug geschleuderten Beifahrer aus einem Schacht retten. Nach Mittagessen und Dienstsport folgte am Nachmittag der zweite Großeinsatz des Tages. Bei einem Großbrand im Haßfurter Bauhof mussten mehrere Personen von Atemschutztrupps gerettet und die Brandausbreitung auf anliegende Gebäude verhindert werden. Dazu wurden mehrere Strahlrohre und auch das Wenderohr der Drehleiter eingesetzt. Den Abschluss der BF-Schicht bildeten am Samstagabend zwei Kleinbrände, bei denen die Jugendlichen tatsächliche Flammen in Form von Lagerfeuern löschen durften. Nach dem Einsatzdienst konnten die erschöpften Einsatzkräfte den Samstagabend schließlich gemütlich ausklingen lassen und sich von den zurückliegenden 24 Stunden erholen.

Die Planung des Berufsfeuerwehrtags hatte das Jugendleitungsteam übernommen und ihn zusammen mit zahlreichen weiteren Helfern aus den Reihen der Freiwilligen Feuerwehr in die Tat umgesetzt. Ein großes Dankeschön geht an alle Helfer und alle, die ihre Häuser und Grundstücke als Einsatzstellen zur Verfügung gestellt haben. Dank ihnen konnte den Nachwuchsfeuerwehrleuten wieder ein interessanter, lehrreicher und sehr praxisnaher Einblick in die Arbeit einer Berufsfeuerwehr gegeben werden.

 

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